Zukunftsfonds

 

Sicher und attraktiv – „Zukunftsfonds Medien, Druck und Papier“

Seit Januar 2002 können alle Beschäftigten verlangen, dass Teile ihres Entgeltes für den Aufbau einer betrieblichen Altersversorgung verwendet werden. Um die Durchführung einer sicheren und ertragsstarken betrieblichen Altersversorgung zu ermöglichen, haben die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Fachbereich Medien, Kunst und Industrie, der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) sowie der Hauptverband der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie e.V. (HPV) ein Branchenmodell in Form einer überbetrieblichen Pensionskasse vereinbart. Dieses wird von der Gerling Pensionskasse gemanagt.

Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Druck und Medien e.V. (bvdm) bezeichnet dieses Modell als Beispiel dafür, wie Unternehmen von ihren Verbänden profitieren können: „Wir haben sichergestellt, dass der Durchführungsträger dem Arbeitgeber so viele Aufgaben wie möglich abnimmt“. Frank Werneke, Mitglied des Bundesvorstandes der Gewerkschaft ver.di, begrüßt das gemeinsame Branchenmodell ausdrücklich als ein „attraktives Angebot zur betrieblichen Altersversorgung“. Übereinstimmend vertreten Mayer und Werneke die Auffassung, dass den Tarifparteien mit dem Branchenmodell ein zukunftsweisender Schritt in der Sozialpolitik gelungen ist.

Vorteile des Branchenmodells gegenüber Einzellösungen

Der „Zukunftsfonds Medien, Druck und Papier“ ist aufgrund seines kollektiven Charakters günstiger als die meisten Angebote zur privaten Altersversorgung. Während bei privaten Altersversorgungsverträgen oft zehn bis 15 Prozent der Beiträge für die Verwaltung gezahlt werden müssen, liegt beim Zukunftsfonds Medien, Druck und Papier der Verwaltungskostensatz unter fünf Prozent. Norbert Heinen, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Gerling Lebensversicherungs AG: „Wir freuen uns, dass wir mit dem „Zukunftsfonds Medien Druck, Papier“ ein Branchenmodell der betrieblichen Altersversorgung zu Spitzenkonditionen anbieten können und sind davon überzeugt, dass ein großer Teil der Beschäftigten dieses Angebot nutzen wird.

Für rund 400 000 Beschäftigte ist damit in der gesamten Breite der Medienwirtschaft, in Verlagen, in der Druckindustrie und in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie ein attraktives Angebot zur betrieblichen Altersversorgung auf dem Markt. „Durch die günstigen Tarife und Rentenzahlungen bieten wir sogar noch bessere Konditionen als die „Metall-Rente“, betont Mayer.

Weitere Informationen: http://www.zukunftsfonds-medien-druck-papier.de

  zum Seitenanfang

  Zurück zu Aktuelles