Aktuelles

  Programm

  Beiträge

  Downloads

 

  Kontakt

  Anfahrt

  Archiv

Aktuelles

 Pressemitteilung vom 17.02.2010

 

Das Pferd lebt!

 

Eine gelungene und sehr unterhaltsame Schlussveranstaltung rundete die drei Wochen des druckforum 2010 des Verbandes Druck und Medien in Baden-Württemberg e. V. ab. Der Geschäftsführer des Verbandes, Michael Hüffner, konnte rund 400 Gäste begrüßen. Mit den einzelnen Firmenveranstaltungen ist der Verband größtenteils zufrieden. Erfreulich war, dass in diesem Jahr neue Firmen am druckforum teilnahmen: die Firma CGS GmbH, OKI Systems und POLAR-Mohr gemeinsam mit der KAMA GmbH.

 

Die Gastrednerin des Abends, Daniela A. Ben Said, sprach zu einem vielversprechenden Thema „Wenn das Pferd tot ist – steig ab!“. Ihr eilt der Ruf voraus, ein Energiebündel ohne Grenzen und eine der authentischsten Trainerinnen Deutschlands zu sein, so Hüffner in seiner Einführung.

 

Diesen Vorschusslorbeeren wurde Frau Ben Said auch bei der Schlussveranstaltung des druckforum gerecht. Ihr Lebensmotto lautet: „Was ich will – das schaffe ich auch!“.

 

Zunächst stellte sie dar, wie unterschiedlich Menschen Erfolg definieren, vom reinen Karrieredenken bis hin zum beschaulich gelassenen Lebensstil. Jeder Mensch möchte Erfolg haben, jeder definiert diesen jedoch anders.

 

Erfolg heißt, so Daniela A. Ben Said, nicht umsonst gelebt zu haben. Als Empfehlung für nachhaltigen Erfolg beschrieb sie ihr eigenes Motto: Zufriedenheit – in Beruf sowie in Freizeit und Familie.

 

Bei ihrem Exkurs durch die Welt der Verhaltenspsychologie unterscheidet sie bei Entscheider-Typen in zögerliche „Yes-butter“ und pragmatische „Why-notter“. Mit kleinen Rollenspielen und Aufgaben bezog sie die Zuhörer aktiv in ihre Ausführungen mit ein. Simple Übungen zeigten, dass bei neuen Aufgabenstellungen verschiedene Reaktionen erfolgen: So ist dies auch im Berufsleben. Ablehnung, Unwohlsein oder auch Aufforderung.

 

Mit nachdenkenswerten Zitaten aus dem Orient sowie mit humorvollen Anekdoten aus dem privaten und beruflichen Alltag würzte sie mit lebhafter Mimik und Gestik ihren Vortrag. So erfuhren die Gäste, dass zum Erfolg haben auch viel Lachen dazu gehört und dass positives Denken zwar kein Allheilmittel, aber in jedem Fall besser ist, als sich in einer Negativ-Spirale treiben zu lassen. Zu lernen, Gelassenheit zu entwickeln, das versuchte sie zu vermitteln – denn Gelassenheit verhindert Stress.

 

Dass erfolgreiche Menschen die besseren Problemlöser sind, war die zentrale Botschaft ihres Vortrags. Dabei stellte Daniela A. Ben Said probate Problemlösungsstrategien vor: von der Analyse des Problems über die Lösungssuche bis zur aktiven Umsetzung. Und Lösungen lauern ihrer Überzeugung nach überall.

 

Die machte klar, was für Führungskräfte insbesondere heutzutage ein dringendes „Must-have“ ist, nämlich motivierte Mitarbeiter. Weiter rät sie den Zuhörern „Kreativität bringt Ihre Kunden dazu, über Sie zu sprechen. Machen Sie Dinge, die man von Ihnen nicht erwartet! Seien Sie sich nicht zu schade für verrückte Ideen – seien Sie anders – seien Sie kreativ“ und „Begeistern Sie Ihre Kunden!“ Und, die Psychologin ist überzeugt: „Du kannst nur so begeistern wie Du selbst brennst.“

 

Gerade in Krisenzeiten, wo Arbeitsplatzverluste drohen oder Kurzarbeit angesagt ist, sind ideale Zeiten für die Mitarbeiterschulungen. Damit setzen lösungsorientierte Führungskräfte ein Signal nach dem Motto „jetzt erst recht!“ Leider werden gerade diese weichen Faktoren in der Unternehmensführung in schlechten Zeiten sehr oft vernachlässigt.

 

Ihrem von starker persönlicher Ausstrahlung und Dynamik, vor allem aber auch von Humor geprägten Vortrag war die Aufmerksamkeit der Teilnehmer sicher. Ihr Schlussappell: „Jammern hilft nicht! – Wenn das Pferd tot ist – steig ab! Seien Sie Unternehmer und nicht Unterlasser!“

 

 

 

ViSdP: Brigitte Strobel
17.02.2010

 

Bildmaterial können Sie bei Bettina Wachter anfordern:
 b.wachter@verband-druck-bw.de.

 

Pressemitteilung vom 25.01.2010

 

Gelungene Auftaktveranstaltung beim 32. druckforum
Technik unterhaltsam vermittelt

 

In einem Theaterspiel stellten die technischen Mitarbeiter der tbd (Technische Beratungsgesellschaft Druck, Medien und Papierverarbeitung GmbH) und des Verbandes bei der Eröffnungsveranstaltung des druckforum nach dem Motto „Fast wie im echten Leben“ Szenen in einer Druckerei nach. Nicht nur die Kulisse, sondern die „Kleinkriege“ zwischen den Abteilungen Verkauf, Vorstufe und Druck spielten die Praxis wider, die Zuhörer wurden in die Realität der täglichen Produktion versetzt.

 

Warum wurde das Proof vom Drucker nicht erreicht, obwohl die Druckwerte optimal in der Norm lagen und das Proof ebenso mit besten Messwerten glänzen konnte? Der optische Unterschied war deutlich sichtbar. Die Diskussion verlief mit den bekannten Schuldzuweisungen, bis man sich darüber einig war, eine externe Hilfe kommen zu lassen, in Form eines „Sherlock Print“.

 

Sherlock Print zeigte auf, wie sich die Messtechnik zwischen Densitometrie und L*a*b*-Messung unterscheiden. Bei L*a*b*-Messung auf Bedruckstoffen mit optischen Aufhellern gilt nicht die Devise: „Wir messen was wir sehen“, denn diese Aufheller messen sich wie blaue Farbe, werden jedoch weiß wahrgenommen. Die dadurch entstehende falsche Simulation des Papierweiß, das gelblich erschien, wurde anschaulich verdeutlicht.

 

Auch wies Sherlock Print auf die generelle, jedoch fragliche Simulation des Papierweiß durch z. B. ISOcoated_v2 hin, als er die Frage stellte: „Drucken Sie auf dieses Papier? Und warum simulieren Sie dann ein anderes, somit falsches Papierweiß?“. Das veränderte Farbannahmeverhalten durch anderes Papier und Farbe konnte man deutlich feststellen. Die Norm gibt nur für Primärfarben Werte vor. Der Zusammendruck von zwei, drei oder gar vier Farben kann dabei schon sichtbar anders herauskommen. Diese Industrietoleranzen sollte man verstehen und akzeptieren. Die Alternative wäre nur ein Andruck auf Originalpapier in der Auflagenmaschine!

 

Aber der Druck hat eine weitere Schwäche, wenn die Volltöne auf Papieren mit optischen Aufhellern mit L*a*b* gemessen werden. Das Cyan wird hier deutlich weniger gedruckt, denn das Papier misst ja schon durch die Aufheller vorhandenes Cyan. Hier gab Sherlock Print den Tipp, das Cyan außerhalb der Norm deutlich höher zu drucken, da sonst das Proof nicht erreicht wird.

 

Insgesamt warben die technischen Experten für mehr Verstehen des Prozesses und Verständnis für eine industrielle Produktion, bei welcher es keine 100 %-ige Übereinstimmung geben kann. Dies muss auch der Kundschaft vermittelt werden, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen.

 

Wer diesen Abend versäumt hatte, hat im doppelten Sinne etwas versäumt: technisch wertvolle Informationen und einen sehr unterhaltsamen Abend.

 

 

 

ViSdP: Brigitte Strobel
25.01.2010
 

Bildmaterial können Sie bei Bettina Wachter anfordern:
 b.wachter@verband-druck-bw.de.

 

Pressemitteilung vom 22.09.2009

 

Vom 22. Januar bis 12. Februar 2010 findet zum 32. Mal das druckforum des Verbandes Druck und Medien in Baden-Württemberg e. V. im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt.

Die Zulieferindustrie, Entscheidungsträger und Anwender haben die Möglichkeit, ihre Erfahrungen an den Vortragsveranstaltungen auszutauschen. Die teilnehmenden Firmen finden Sie hier.

 

Neben den Fachveranstaltungen führt der Verband bzw. die tbd die Eröffnungs- und Schlussveranstaltung durch:

Eröffnungsveranstaltung am 22. Januar, 18:00 Uhr
Verband Druck und Medien
tbd (Technische Beratung Druck, Medien und Papierverarbeitung GmbH)

Schlussveranstaltung am 12. Februar, 18:00 Uhr
„Wenn Dein Pferd tot ist, steig ab“
Referentin: Daniela A. Ben Said.

 

Parallel zum druckforum findet vom 22. Januar bis 14. Februar die 60. Kalenderschau ebenfalls im Haus der Wirtschaft statt. Veranstalter sind der Graphische Klub Stuttgart e. V., das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, die Firma Kodak AG und der Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg e. V. Die Urkunden und Preise für die prämierten Kalender werden anlässlich der Eröffnungsveranstaltung der Kalenderschau am 21. Januar verliehen.

 

Informationen über das druckforum können Sie beim Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg e.V., Zeppelinstraße 39, 73760 Ostfildern, Telefon: 0711 45044-50 anfordern oder im Internet unter www.druckforum.de abrufen.

 

 

ViSdP: Brigitte Strobel
22.09.2009

 

  Zurück zu Aktuelles

  zum Seitenanfang